Menna
auch: Manna
französischer Name: Meine
Gedenktag katholisch: 3. Oktober
Übertragung der Gebeine: 15. Mai
Name bedeutet: die Seele (althochdt.)
Menna war der Überlieferung zufolge eine Tochter des adeligen Statthalters Baccius und seiner Frau Litrude / Lientrude und damit die Schwester von Libaria und Susanna und Eliphius sowie Eucharius. Menna wurde demnach durch Bischof Sanctissimus von Châlons - dem heutigen Châlons-en-Champagne - getauft und erzogen. Sie wollte sich zur Jungfrau weihen lassen, aber ihr Vater wollte sie verheiraten; sie suchte Rat bei ihrem geistlichen Lehrer, der ermutigte sie, ihrem Vater zu gehorchen.
Da erschien ein Engel und legte
einen Schleier auf ihren Kopf, danach hatte ihr Vater keine Einwände mehr dagegen, dass Menna sich als Jungfrau weihen ließ.
Sie lebte dann als Einsiedlerin, zuerst an der dann nach ihr benannten
Quelle im Wald nahe Blénod-lès-Toul bei Èpinal,
dann auf freiem Feld an einem Ort namens Fontenet
an der Stelle der heute Menna geweihten Kapelle bei Puzieux. Dort starb sie in den Verfolgungen unter Kaiser Julian
Apostata
.
An der Stelle von Mennas Einsiedelei bei Puzieux entstand später ein Kloster, heute gibt es dort eine ihr geweihte Kapelle; an dieser findet seit dem 20. Jahrhundert wieder eine Wallfahrt statt. In ihr werden die 1846 untersuchten und für echt erachteten Gebeine von Menna bewahrt. Auch an der Stelle der Einsiedelei im Wald nahe Blénod-lès-Toul gab es eine Kapelle, von der heute nur noch ein bewachsener Steinhaufen übrig ist.
Reliquien von Menna kamen in die 1018 gegründete damalige Abtei der Benediktinerinnen nach Poussay bei Toul.
Patronin
von Poussay
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 02.04.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Menne - abgerufen am 18.07.2023
• https://toulois54.skyrock.com/3095427599-Blenod-les-Toul-et-Sainte-Menne.html - abgerufen am 18.07.2023
• https://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC2NTRM&title=t-o-u-l-e-v-e-n-t-laroffe-fontaine-de-meine&guid=b61ae0ec-2ccf-437b-b653-595ee81bb6fa
- abgerufen am 18.07.2023
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.