Makedonios II. von Konstantinopel
Gedenktag katholisch: 25. April
Gedenktag orthodox: 25. April
Name bedeutet: Mann aus Makedonien (griech. - latein.)
Makedonios II. war ein Neffe des Patriarchen == Gennadios I. und Priester an der Kirche des Patriarchen, dem Vorgängerbau
der Hagia Sophia in Konstantinopel - dem heutigen
Ístanbul. Nach der der Absetzung seines Vorgängers == Euphemios durch Kaiser Anastasios I. wurde Makedonios 496 Patriarch
von Konstantinopel. Er unterzeichnete das Henotikon
, den Erlass von Kaiser Zenon von 482, der die theologischen
Streitigkeiten zwischen den Anhängern der Beschlüsse des Konzils von Chalkedon
und den Monophysiten schlichten sollte, aber die Beschlüsse von Chalkedon über die
zwei Naturen
Jesus Christi weitgehend ignorierte und damit für die
Kirche nicht akzeptabel war. Nachdem Makedonius sich besann und sich 511 weigerte, die Beschlüsse von Chalkedon ohne
Beschluss einer SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.
abzulehnen und sie sogar anerkannte, indem er sie am Altar niederlegte, ließ der Kaiser ihn aus dem Amt entfernen und in
einem Kloster einsperren, dann nach Euchaïta - dem heutigen
Beyözü bei Amasya - ins Exil verbannen. Später kam
er in die Gegend von Gangra.
Makedonios wurde in Konstantinopel. Bei Bestattungsfeiern sah man ihn die Hand erheben und sich bekreuzigen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 07.09.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von
J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://www.johnsanidopoulos.com/2017/04/saint-macedonius-ii-patriarch-of.html - abgerufen am 07.09.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.