Elisabeth von Österreich
Gedenktag katholisch: 22. Januar
Name bedeutet: Gott ist Fülle (hebr.)
Elisabeth, Tochter von Kaiser Maximilian II., wurde streng religiös erzogen und 1570 mit dem französischen König Karl
IX. verheiratet. Mit dem Leben in Frankreich und am Hof im damaligen
Schloss Louvre in Paris hatte sie ihre Schwierigkeiten;
nach der Bartholomäusnacht setzte sie sich weithin erfolglos
dafür ein, die Unschuldigen zu verschonen
. Ihr Mann starb schon 1574, sie lehnte die angetragene Hochzeit mit seinem
Bruder und Nachfolger Heinrich III. ab und kehrte 1575 zurück nach Wien - die Residenz ihres Vaters war damals die heutige
Stallburg -, wobei sie ihre dreijährige Tochter
aus der Ehe mit Karl in Paris lassen musste. Nun widmete sie ihr Leben dem Dienst an Gott und am Nächsten und trat dem
Dritten Orden der Franziskaner bei. Nur ein Drittel ihrer Einkünfte verwendete
sie für sich, ein weiteres Drittel zum Unterhalt von Kirchen und Klöstern, das restliche Drittel für Hilfsbedürftige.
1581 gründete Elisabeth in Wien das Klarissenkloster Maria Regina - an der Stelle der heutigen Lutherischen Stadtkirche gelegen. Mehrere Heiratsanträge lehnte sie ab. Sie starb im Ruf der Heiligkeit und wurde ihrem Wunsch gemäß nicht in einem Monumentalgrab, sondern in der Erde vor dem Altar der Kirche ihres Klosters bestattet.
1782 wurde das von Elisabeth gestiftete Kloster aufgelöst, die nach ihr benannte Kirche wurde zur ersten evangelisch-lutherischen Kirche Wiens, der Lutherischen Stadtkirche.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 14.02.2026
Quellen:
• Chronik für Windows 5.11 - http://www.chronik.ch
• Prof. Helmut Bouzek aus Wien XIII, E-Mail vom 2. März 2005
• www.artunframed.com/ francois_clouet.htm
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.